Sonntag, 17. Februar 2013

Das Ende ist in Sicht...

da wir schon lange nicht mehr geschrieben haben, wollten wir und kurz mal melden:)
Die Trockenbauer haben Ihren Job echt gut gemacht und auch das Spachtel und Schleifen ging gut. Jedoch gab es durch das Thema Trockebau eine erhebliche Verzögerung, die uns nun echt Stress mit dem Einzugstermin macht.
Die Decken wurden verputzt und wir konnten im Januar endlich auch im OG das Malern anfangen. Danach kam ein Gewerk nach dem anderen. Die Bäder wurden gefliest und das Parkett verlegt.
Am Freitag hatten wir eine Teilübergabe und auf der Mängelliste stehen doch noch einige Punkte die zu beheben sind. Am Montag kommen die Elektriker, da diese im OG noch nicht fertig sind. Am Dienstag kommt Villant wegen der Lüftungsanlage (diese summt und quitscht).
Wir hoffen das bis Ende nächster Woche alles soweit gemacht ist, denn am Freitag (22.02.) wollen wir einziehen.
Dieses Wochenende war große Aufräum und Putzaktion. Vielen Dank an unsere Familie die uns hier sehr geholfen hat.

Wir werden bestimmt noch im Detail mehr berichten....

Dienstag, 15. Januar 2013

Rückmeldung zum Trockenbau

Wir haben schon lange nicht mehr gepostet. Wir hatten so viel Stress mit der Bewältigung des Themas Trockenbau und Dämmung, sowie Eigenleistung, dass wir gar nicht mehr dazu gekommen sind...

Daher nun eine kurze Zusammenfassung des Themas Trockenbau:

Wir hatten ja einen Gutachter eingeschaltet und das Letze was wir gepostet hatten war, dass die Fa. St. nachbessern dürfte und sollte. Nach einem Telefonat mit dem Geschäftsführer von Layer hat sich dann herausgestellt, dass eine neue Firma gesucht werde. Das war schon mal die gute Nachricht!

Also kam ca. 2 Wochen später die neue Trockenbaufirma Fa. P. aus Augsburg auf die Baustelle. Zusammen mit unserem Bauleiter und unserem Gutachter. Der nutzte die Gelegenheit im Hobbyraum die Gipskartonplatten und die Dämmung teilweise aufzumachen. Es stand ja immer noch im Raum, dass evtl. nur geringfügige Nachbesserungen nötig wären.

Als nun ein Mitarbeiter der Fa. P. die Gipskartonplatte öffnete und die Dämmung herauszog kam das Ganze Übel zum Vorschein. Die Dämmung war bereits am Dach angefroren (weil so feucht). Die Dachbalken hatten bereits Schimmelbefall! Nach weiteren Stichproben mit ähnlichem Ergebnis und dem Auffinden neuer Mängeln kam es zum Showdown zwischen Bauleiter und Gutachter. Wir haben zu diesem Zeitpunkt die Baustelle bereits verlassen, weil wir das nervlich nicht ertragen konnten. Das Ergebnis der Baustellenbegehnung haben wir dann ein zwei Tage danach erfahren. Das gesamte Gewerk Trockenbau und Dämmung wird zurückgebaut. Dann wird mittels Bautrocknung das Dackgebälk getrocknet. Nach Beseitigung des Schimmels wird anschließend das Gewerk durch Fa. P. neu gebaut.

Und so wurde es dann auch gemacht. Nachdem das Gewerk zurückgebaut wurde, taten die Bautrockner vor und über Weihnachten ihr Werk. Noch am Jahresende war die Schimmelfirma da und hat den Schimmel beseitigt. Uns wurde versichert, dass die Dachbalken keinen strukturellen Schaden genommen haben und auch die Schimmelbeseitigung erfolgreich verlief.

Am 02.Januar ging es dann los. Unser Gutachter hatte die Restfeuchte der Dachbalken gemessen und das Go für Fa. P. gegeben. Es gab auf der Baustelle noch einige wirklich produktive Gespräche zwischen Gutachter, Fa. P. und dem Bauleiter bezüglich der technisch richtigen Umsetzung der Dämmung, Folie und Wandanschlüssen. Dann legte Fa. P los...

Sofort haben wir erkannt, dass jetzt Profis am Werk sind. Alles wurde mittels Laser ausgemessen. Chef und Mitarbeiter sind freundlich, denken mit und arbeiten gewissenhaft und genau. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Dämmung wurde akkurat verbaut, die Folie lückenlos verklebt.

Letzten Donnerstag wurde dann vor dem Einbau der Gipskartonplatten ein Blower-Door Test durchgeführt um evtl. vorhandene Undichtigkeiten aufzuspüren. Leider waren wir nicht anwesend und das Ergebnis wurde uns auch noch nicht mitgeteilt...

Gestern haben die Mitarbeiter der Fa. P. angefangen die Gipskartonplatten zu verbauen. Gegen 09:30 war ich auf dem Bau und habe Fotos gemacht:





Decke im Bad wurde abgehängt und zusätzlich gedämmt. Diese Idee kam von Fa. P. und ist ohne Mehrkosten.






Sonntag, 9. Dezember 2012

es geht bald weiter...

Fa. Layer hat uns schriftlich mitgeteilt, dass Fa. St. nachbessern darf, obwohl uns der Geschäftsführer zuvor telefonisch anders informiert hat. Ich nehme an, das Schriftliche hat mehr Bestand als das Telefonat. Da wir keine Lust mehr auf das Hin und Her haben und auch nicht ständig kontrollieren wollen und können haben wir diese Mail an Fa. Layer geschrieben:

Sehr geehrter Herr H, 
Hallo H,

Fa. Layer (Herr K.) hat uns gestern per Mail mitgeteilt, dass Fa. St. nächste Woche die Mängel im Gewerk Trockenbau beseitigen wird.

Damit das geschehen kann, ist aus unserer Sicht erforderlich, dass:

1)    Uns ein detaillierter Zeitplan vorliegt.
2)    Alle Mängel bekannt und schriftlich festgehalten werden. (Herr K. hat noch nicht die Maßhaltigkeit und Oberflächengüte „Welligkeit“ gemessen)
3)    Die Mängelbeseitigung hinterher durch den Gutachter (Herrn K.) bestätigt wird.
4)    Die Arbeiten durchgängig überprüft werden, nicht erst, wenn alles fertig ist. Fa. Layer soll uns dies bestätigen und mitteilen, wie und wann das geschehen wird.
Vorschlag unsererseits: Herr K. stünde einer Beauftragung Ihrerseits offen entgegen; Termine müssten abgestimmt werden.

5)    Die Fa. St. kompetentes Personal zur Verfügung stellt und Fa. Layer diese Kompetenz prüft oder prüfen lässt.
6)    Unserm Wunsch, Herrn K. die Wärmeberechnung des Daches und des Dachanschlusses zur Verfügung zu stellen entsprochen wird
7)    Fa. Layer die Kosten des Gutachtens und der Begleitung des Gutachters übernimmt, die über die ursprüngliche Beauftragung unsererseits hinausgehen oder voll begleicht. Unsere ursprüngliche Beauftragung bezog sich auf die optischen Mängel am Wandanschluss, verbunden mit der Frage, ob man das auch anders lösen könne, nicht jedoch die Folgekosten, die durch das auffinden der Mängel entstanden sind.
8)    Sichergestellt wird, dass nach Einzug die Spachtelung nicht reißen wird (derzeit gibt es dahingehend Bedenken wegen der Feuchte in den Platten)
9)    Eine Baufreigabe für das Gewerk durch Herrn K. erfolgt.

Mit freundlichen Grüßen,

Familie Stark

Jetzt warten wir auf die Reaktion...

Was war noch

Letzte Woche war Fa. M. da und hat Duschrinnen eingebaut. Zur Erinnerung: Es wurde vergessen, dass in unsere Duschen PCI-Boards kommen und dann war dort wo diese hin sollten Estrich eingebaut worden. Ich hatte schon berichtet. Hier gab es eine Einigung und Fa. M. hat ein Stück Estrich herausgebrochen und in beide Duschen Ablaufrinnen eingesetzt. Der Estrich wurde abgeschliffen um das Gefälle herzustellen. Das Ganze ist für uns preisgleich wie die PCI-Boards

Fa. Kago hat unseren Kaminofen geliefert und aufgebaut, sowie den Sekundärluftanschluss in den Kamin bebohrt.

Die Decke unten ist nun gespachtelt und grundiert (Eigenleistung).

Wir haben bei Fa. M. die Erweiterung der Heizung um einen 800l Schichtspeicher beauftragt, nicht jedoch die thermische Einbindung des Kaminofens. Das machen wir Frühjahr/Mitte 2013.

Nächste Woche

Der Kanalbauer war da und Montag wird der Kanal angeschlossen.

Die Wandanschlüsse (der eigentliche Grund warum wir einen Gutachter geholt haben) werden durch die Putzfirma St. schön gemacht. Es wird etwas Putz entfernt und dann ein Wandanschlussprofil gesetzt. Das wird am Ende überputzt und dann sieht es wieder schön aus.

Die Trockenbauer wollen die Mängel entfernen.

Die Decke wird gespritzt und wir wollen mit den Fliesen in UG anfangen.

Mittwoch, 28. November 2012

Statusbericht: Trockenbau, Heizung, usw.

Nachdem das Gerüst abgebaut wurde, wurde letzte Woche auch das Haus mit Gas versorgt. Jetzt läuft die Heizung und demzufolge kommt auch ordentlich Feuchtigkeit aus dem Estrich. Die Trocknungsgeräte holen die Feuchtigkeit aus der Luft und wir schütten jeden Tag ca. 80 Liter Wasser aus dem Haus.

Am Freitag Nachmittag war Fa. St. (Trockenbau) im Haus und hat die Deckenanschlüsse geöffnet, damit die warme Luft ins Dach kann. Die Deckenanschlüsse im Treppenhaus sind jedoch immer noch zu, weil die Decke zu hoch für's Gerüst war.

Heute war nochmal der Gutachter, Herr K. da, um die Restfeuchte der Dachbalken zu bestimmen. Leider liegt die Restfeuchte immer noch deutlich über 20%. Also keine Freigabe für den Trockenbau. Er ist der Meinung, wir müssten die Gipsplatten entfernen. Ich habe das heute auch dem Bauleiter Herrn K. mitgeteilt. Entscheidung steht noch aus...

Was war noch:

Mein Bruder hat am Wochenende die Eingangsüberdachung montiert und die Kniestocköffnung im Kinderzimmer betoniert. Vielen Dank! 
Bei der Gelegenheit hat er auch den Trockenbau begutachtet (er ist gelernter Maurer und hat auch schon oft Trockenbau gemacht). Er hat festgestellt, dass die Decke z.T große Maßabweichungen von mehreren cm hat. Es gibt immer Toleranzen beim Bau, jedoch auch Vorschriften: Toleranzen im Hochbau nach DIN 18202. Und die sind augenscheinlich nicht erfüllt. Er hat im Kinderzimmer und Bad gemessen.

Fa. Layer hat uns heute telefonisch mitgeteilt, dass wir für die Nacharbeiten/Reparaturen des Trockenbaus eine neue Firma bekommen. Es geht also bald wieder voran!

Unser Fliesenleger Herr Jenisch hat die Treppe und den Technikraum (unterhalb des Schichtspeichers)  gefliest. Sieht toll aus!

Wir haben ein Angebot von Fa. M. dem Heizungsbauer bekommen. Wir wollen den 400l Solarspeicher durch einen 800l Schichtspeicher ersetzen. Das liegt bei 2450€ + MwSt. Die thermische Einbindung des wassergeführten Kaminofens bei weiteren 1750€ + MwSt. Kein Pappenstiel also. Jetzt müssen wir rechnen...


Donnerstag, 15. November 2012

Bautrocknung

Das Gutachten habe ich leider noch nicht...

Fa. Layer hat jedoch als erste Reaktion heute eine 12KW Elektroheizung, einen Ventilator und zwei Kondenstrockner aufgestellt um die Feuchtigkeit raus zu bekommen. Fa. Martin hat die Geräte aufgestellt, Betriebsstundenzähler abgelesen und mit mir den Baustrom  abgelesen, denn die Heizung kostet wahrscheinlich ca. 100€ am Tag Strom, den wir nicht selbst bezahlen werden.







Trockenbau - Gutachter war da

Wie bereits berichtet war ich mit der Qualität des Trockenbaus nicht zufrieden. Also habe ich bei der Handwerkskammer angerufen und mit einen Gutachter nennen lassen. Ich habe Herrn K. aus Schwabmünchen beauftragt das Gewerk zu begutachten. Am 13.11. war Herr K. dann auf der Baustelle. Unseren Bauleiter habe ich auch bescheid gegeben und er hatte kurzfristig Zeit, sodass wir zusammen die Arbeiten ansehen konnten.

Kurz gesagt hat Herr K. "abenteuerliches" zutage gefördert. Sein Fazit: Der Trockenbau muss wieder raus, das Haus muss getrocknet werden, bis die Dachbalken deutlich unter 20% Restfeuchte haben. Danach Dämmung, Folie und Gipskarton dieses mal fachgerecht neu machen.

Bauleiter und Gutachter sagten mir Fa. S. hätte das Recht auf Nachbesserung. Ich will diese Leute aber nicht mehr auf die Baustelle lassen. Vielleicht ist das so, dass Fa. S. ein Recht auf Nachbesserung hat, jedoch haben die Leute auch harten Alkohol während der Arbeit konsumiert (Schnaps und Wein). Da kann ich doch keine fachgerechte Arbeit mehr erwarten! Wie auch immer, ich werde Herrn K. weiter beauftragen die Nachbesserung zu begleiten.

Ich werde, sobald ich das Gutachten habe, dieses hier zum Download anbieten. Vorab ein paar Fotos, die ich gestern gemacht habe; mit Kommentaren, soweit ich das als Laie kommentieren kann:

Reihenfolge falsch. Gipskarton, Dämmung, Folie. Richtig wäre Gipskarton, Folie, Dämmung. Gipskarton "klatschnass". Blauer "Kleber", der die Wand herunter läuft. Herr K. meinte er bezweifle, das das der richtige Kleber sei.

Gleicher Fehler wie oben. Dieses mal ist es der richtige Kleber, jedoch wurde eine Tasche verklebt, dadurch ist die Dampfbremse undicht. Material ebenfalls feucht.

Hier leider schlecht zu erkennen, aber hier wurde der Folienstoß nicht verklebt.